12 Tage später - immer noch dieselbe Großwetterlage: mal mehr, mal weniger Hochnebel, mal tiefere, mal höhere Hochnebelgrenzen. Am 13. November war ich im Allgäu zum Sonnenaufgang unterwegs. Bevor die Sonne aufging gab es eine farbenfrohe Dämmerung...

 

Die zu Nebel/Hochnebel neigende Hochdruckwetterlage hielt zum Monatswechsel weiterhin an. Somit versuchte ich es erneut bei einem Berg im Alpenvorland über dem Nebel zu sein. Am Morgen des 31. Oktobers klappte dies endlich.

 

Der im letzen Bericht erlebte und fotografierte Wintereinbruch hielt wie es für diese Jahreszeit üblich ist nicht sehr lange an. Bereits am Tag des Abstiegs brachte eine Warmfront nach etwas Neuschnee Regen. Insgesamt blieb dann die Temperatur auf einem warmen Niveau, während sich Hochdruck durchsetzte. Die Nächte wurden aber dennoch frischer und Tage mit Nebel häufiger. Am 16. Oktober hatte ich vor zu einem Berg im Alpenvorland zu fahren um über die Hochnebeldecke zu kommen. Doch leider war dort dann kaum mehr Nebel. Ein paar Eindrücke gibt es trotzdem: ein Highlight war der Nebelbogen mit Glorie (3. Bild).

 

Der Wintereinbruch Ende September, bei dem es bis auf 1000 Meter herab schneite, fiel zeitlich gesehen recht ungünstig für mich, sodass ich leider keine Wintertour unternehmen konnte. Günstiger fiel der Wintereinbruch am 8. und 9. Oktober. Die Alpen wurden schon in der Nacht zum Freitag weiß und für Neuschnee war auch für die Tage danach immer wieder gesorgt. Diesmal hatte ich Zeit für eine Winterbergtour, mit dem Hauptinteresse endlich wieder Winterlandschaften zu fotografieren. Samstag Nachmittag ging es bei Schneeregen im Tal (Ammergauer Alpen) los. Dieser ging allmählich ganz in Schnee über und nach einiger Zeit befand ich mich im tiefsten Winter.

 

Nach einigen Makrotouren in den letzten Wochen wollte ich mich wieder der Landschaftsfotografie widmen. Bei schönem und warmem Oktoberwetter ging es diesmal in das Gebiet hinter der Zugspitze. Am Abend passte dann alles - zumindest fast. Die Wasseroberfläche war nicht ganz ruhig, was einerseits auf den Wind zurückzuführen war, andererseits auf Enten, die ständig zu mir ans Ufer schwammen und Wellen produzierten...

 

...wuchsen Ende September ebenfalls recht eifrig während der langen Hochdruckperiode. Hier ein paar Bilder vom 29. und 30. September, aufgenommen in Augsburgs Westlichen Wäldern.

 

Nicht nur an den sinkenden Temperaturen, kälteren Nächten und am Nebel lässt sich dies eindeutig feststellen, sondern es blühen auch die Herbstblumen: die Herbstzeitlosen. Dieses Jahr habe ich mich recht intensiv mit diesen beschäftigt (im Gegensatz zum letzten Jahr als ich nur 1-2 brauchbare Bilder machen konnte). Insgesamt an 5 Tagen war ich im selben Gebiet um einige Fotos zu machen. Hier einfach mal die Ergebnisse vom 16. und 21. September (der Schmetterling musste einfach auch noch sein ;-)...

 

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