Am Monatsanfang passte das Wetter, denn es war sonnig - allerdings nur über dem Hochnebel. Zeit und Lust hatte ich auch, also warum dann nicht eine Tour in die Lechtaler Alpen? Genügend fotogene Seen gibt es dort ja. Diesmal war der hinterste Teil der Lechtaler Alpen dran: die Region um den Touristenort Lech. Dort befindet sich westlich und einige Höhenmeter weiter oben auf knapp 2130m der Butzensee. Der Aufstieg war über den Osthang eines Berges nicht gerade sehr natürlich, da der ganze Hang im Winter als Skigebiet genutzt wird und die Landschaft dementsprechend aussieht. Wenn man diesen Hang dann verlässt und nach Norden über einen Sattel zum See geht, schaut die Landschaft schon etwas naturbelassener aus. Insgesamt ist die Gegend schon recht gut belebt, doch zum richtig fotogenen Licht morgens oder abends ist es dann doch recht menschenarm. Gegen 19 Uhr war ich am See und konnte in Ruhe fotografieren. Der See gab im Abendlicht wie erwartet ein tolles Motiv ab, doch auch Richtung Tal gab es eine tolle Stimmung, da sich lokal noch Hochnebel hielt (im August eher selten). Wieder war man in der Situation, in der man sich gerne teilen würde - der See im allerletzten Sonnenlicht kurz vor Sonnenuntergang wäre toll gewesen, doch da war ich gerade beim Fotografieren der Hochenbelstimmung ;-)

 

...und anderes Getier, das man auf einer recht artenreichen Magerwiese finden kann, konnte ich am Morgen des 16. Juli fotografieren. Das Wetter hatte mal wieder gepasst, der Wind spielte auch mit. So schlief dieser noch bis lange Zeit nach Sonnenaufgang und ich hatte genügend Zeit um Fotos zu machen. Zunächst Nebel im Schmuttertal:

 

Da es insgesamt doch eher wenige Tage mit ruhigem und vor allem sonnigem Wetter im Juni gab, musste ich eine kleine Schönwetterperiode nutzen und eine Bergtour machen, bevor am Nachmittag des 22. Juni wieder Gewitter aufkamen. Es ging in die Lechtaler Alpen zu einem See. Nach einiger Zeit des Aufstiegs war Zeit für zwei erste Bilder.

 

Endlich, nach ein paar Tagen ohne klaren Himmel und gutes Licht, gab es am 15. und 16. Juni wieder hübsche Morgenstimmungen. Ich wollte erneut nach den kleinen Dingen suchen und diese fotografieren, daher stand ich erst ein paar Minuten nach Sonnenaufgang auf. Doch unerwarteterweise gab es im Lechtal einige Stellen mit Nebel und so suchte ich mir natürlich auch gute Standpunkte, um diesen zusammen mit der Landschaft fotografieren zu können.

 

Ich muss schon zugeben, dass auch durch die vielen Gewitter im Mai und Anfang Juni die Makrofotografie etwas zu kurz gekommen ist. Ein paar Aufnahmen habe ich aber schon gemacht. Orchideen und Schmetterlinge Anfang Mai in einer Heide nahe dem Lech.

 

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