Inversionswetterlagen, die im Winter aufgrund der negativen Strahlungsbilanz zusammen mit feuchten Luftmassen sehr anfällig für tagelanges Dauergrau sind, stellen bekanntlich keine erfreuliche Wetterlage dar. Wenn die Temperatur allerdings stetig unter 0°C bleibt, kommt es hier in der Region nördlich von Augsburg manchmal zu Industrieschnee, der trotz geringer Mengen für tiefwinterliche Landschaften sorgt, da die kleinen und pappigen Schneeflocken überall kleben bleiben...

 

 

Nebel, Schneefall, Wind - diese Kombination ist sicherlich nichts für Ruhe suchende Bergausflügler, die sich sonntags gerne auf den Gipfeln sonnen wollen. Das hat den Vorteil, dass die Berggipfel bei derartigen Bedingungen nicht so überlaufen sind. Man kann sich also in Ruhe auf das Fotografieren konzentrieren und die raue Seite der Natur vollends genießen - ich persönlich liebe solche Stimmungen.

 

 

Nach Weihnachten zeigte sich tatsächlich endlich einmal der Winter. Über mehrere Tage verteilt schneite es immer wieder, sodass man am Neujahrestag im Alpenvorland verbreitet bis zu 40cm Schnee messen konnte. Trotz einer langen Silvesternacht konnte ich mich doch dazu aufraffen eine morgendliche Fototour in einer scheinbar ausgestorbenen Welt zu unternehmen - die Wetterbedinugen waren zu verlockend um sich die Chance entgehen zu lassen. Die Temperatur sank nochmal bis auf -15°C und sorgte mit leichtem Nebel für herrliche Wintermotive im Ostallgäu.

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