Während der letzten Schneefälle am 28. Januar stellte sich die Wetterlage bereits grundlegend um: Ein mächtiges Hoch mit Kern über Russland baute sich auf. Einige Tage später war dann auch schon die eiskalte Luft aus Sibirien, die sich an der Südflanke des Hochs in Bewegung gesetzt hatte, vor unseren Türen. Die Tageshöchstwerte sanken immer weiter ab, morgens fiel oft die -20°C-Marke. Am 5. Februar war es dann morgens perfekt für eine Fototour. Dabei musste man sich warm einpacken, Temperaturen von -18°C sorgten bei Wind für eine gefühlte Temperatur von bis zu -35°C. Dazu gab es jede Menge Raureif, der sich über die Tage durch Stratuswolken ab 1000m überall angesetzt hatte.

 

6. Februar, einen Tag später. Für den folgenden Tag sah es ganz nach Schneefällen aus, daher fotografierte ich heute noch ein paar interessante Eisstrukturen, die sich auf einer dicken Eisschicht auf einem Altwasserarm der Schmutter (kleiner Fluss nahe des Lechs) während der langen Frostperiode gebildet hatten.