Der Wintereinbruch Ende September, bei dem es bis auf 1000 Meter herab schneite, fiel zeitlich gesehen recht ungünstig für mich, sodass ich leider keine Wintertour unternehmen konnte. Günstiger fiel der Wintereinbruch am 8. und 9. Oktober. Die Alpen wurden schon in der Nacht zum Freitag weiß und für Neuschnee war auch für die Tage danach immer wieder gesorgt. Diesmal hatte ich Zeit für eine Winterbergtour, mit dem Hauptinteresse endlich wieder Winterlandschaften zu fotografieren. Samstag Nachmittag ging es bei Schneeregen im Tal (Ammergauer Alpen) los. Dieser ging allmählich ganz in Schnee über und nach einiger Zeit befand ich mich im tiefsten Winter.

 

Über Nacht kamen nochmal rund 10cm Neuschnee zusammen, insgesamt waren es dann wohl bis 40cm. Zum Morgen ging es dann los zum Gipfel und somit auch zum Fotografieren. Zwischendurch lichtete sich der Nebel, insgesamt war es jedoch meist trüb.

 

Mit jedem gelaufenen Höhenmeter wurde auch der Raureif dicker. Der Weg war natürlich komplett zugeschneit und wenn ich diese Tour nicht bereits gekannt hätte, wäre es wohl recht schwierig gewesen, nicht vom Weg abzukommen.

 

Neben dem Fotografieren war der im Hintergrund liegende höchste Fels das Ziel dieser Tour.

 

Weitere Nebelstimmungen mit Raureif an Felsen und an der Vegetation.

 

 

Und noch ein paar Bilder während des Abstiegs.

 

 

Nach einiger Zeit schaffte es die Sonne, den Nebel bis in den Gipfelbereich aufzulösen. Daher bot sich nun ein Blick in die noch grünen Täler.